Der Obere-Kyll-Crosslauf
Obere-Kyll-Crosslauf wieder ein Erfolg
Dank des Einsatzes vieler Helferinnen und Helfer wurde auch der 23. Obere-Kyll-Crosslauf am 17. März 2012 in Birgel zu einem Erfolg. Unter Regie von Willy Oelert gab es einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe. Rund 160 Läuferinnen und Läufer starteten in den fünf Läufen auf trockenem, aber trotzdem anspruchsvollen wie abwechselungsreichen Kurs beim Birgeler Sportplatz. Der VfL 09 war mit 20 Aktiven auch sportlich gut vertreten. Dabei ragten beim Nachwuchs Tim Klink aus Stadtkyll (siehe Bild unten) als Einzel- und Seriensieger der Klasse M 12 und in der Klasse W 11 gelang das Gleiche Lena Johanns aus Ormont (siehe Bild unten). Ein Bericht zum weiteren sportlichen Geschehen mit einigen ganz besonderen Akzenten ist unter
www.lg-vulkaneifel.de zu finden.
Der VfL 09 dankt allen Helferinnen und Helfern, die am Gelingen der Veranstaltung beteiligt waren, außerdem der Ortsgemeinde Birgel für die Bereitstellung von Gelände und Einrichtungen.
Finale der Vulkaneifel-Crosslaufserie 2011/12
Der Obere-Kyll-Crosslauf war wie in den Vorjahren die Endstation der Vulkaneifel –Crosslaufserie (Sparkassen-Cup). Die Siegerehrung und Preisverleihung erfolgten durch Dieter Ackermann (SV Ellscheid) und Jochen Kowalinski (SV Gerolstein). Hauptlauf-Gesamtsieger wurden bei den Damen Tina Marxen aus Manderscheid und bei den Herren Enrico Zenzen aus Kelberg. Die Serien-Abschlusswertung ist in der Homepage der LG Vulkaneifel (Ergebnisrubrik) zu finden.
LGV-Damentrio Andrea Mehles (Siegerin W50), Tina Marxen (Siegerin W50), Annelie Zimmer (Siegerin W45)
Lena Johanns
Tim Klink
Vor dem Start in die Crosslaufsaison 2011/12
Kaum sind Bahn- und Straßenlaufsaison zu Ende, steht für die Crossläufer der Saison- einstieg vor der Tür. Genau genommen gab es regional schon den Einstieg mit der Mo-selserie in Gladbach bei Wittlich. In der Vulkaneifel fällt der Startschuss für die 11. Crosslaufserie – Sparkassencup - am 17. Dezember 2011 in Ellscheid.
Da der SV Gerolstein am 26.02.12 im Stadtteil Roth die Rheinland-Crosslaufmeisterschaften ausrichtet, ist er in diesem Winter nicht in der Serie vertreten. Dafür springt der TuS 05 Daun als Mitbegründer der Serie ein.
17.12.11 Ellscheid, Ausrichter SV Ellscheid
15.01.12 Mehren, Ausrichter SV Mehren
18.02.12 Daun, Ausrichter TuS 05 Daun
17.03.12 Birgel, Ausrichter VfL 09 Jünkerath (23. Obere-Kyll-Crosslauf)
Obere-Kyll-Crosslauf 1999
Historie des Crosslaufes -anlässlich des Hundertjährigen-:
Was verbindet die Eifeler Läuferasse Karl Fleschen, Klaus Klaeren, Erik Simonis, Herbert Ehlen, Michael May, Marc Kowalinski, Lars Haferkamp und Carlo Schuff ?
Sie und weitere Spitzenläufer aus der Region konnten sich mindestens einmal als Hauptlaufsieger des „Obere-Kyll-Crosslaufes“ des VfL 09 Jünkerath im Zeitraum von 1984 bis 2002 eintragen. Vielleicht
gibt es ein großes Wiedersehen am 21. März 2009.
Der VfL 09 Jünkerath hatte sich seit Mitte der Sechziger Jahre vom letztverbliebenen "Turnverein" in der Vulkaneifel hin zur Leichtathletik-Hochburg entwickelt. Dies, obwohl am Ort keine Leichtathletik-Anlage zur Verfügung stand. Leichtathletik hat auch 2009, im Jahr des 100-jährigen Vereinsjubiläums, seine zentrale Bedeutung im Vereinsgeschehen nicht verloren. Auch wenn vieles sich geändert hat.
1965 wurden die VfL-Leichtathleten Mitbenutzer des „Hillesheimer Sportparks“, damals ein gravierender Fortschritt, der bald Früchte trug. Mit der Eröffnung der Zentralsportanlage der Verbandsgemeinde Obere Kyll im Jahre 1980 ging zwar der langgehegte Wunsch einer Leichtathletik-Anlage in Jünkerath endlich in Erfüllung, jedoch hatte der Verein leider vergeblich um eine Allwetterbahn aus Kunststoff gekämpft. Letztendlich als Folgeerscheinung dieser (voraussehbaren) Entwicklung ist 1984, im Jahre des 75-jährigen Bestehens, der „Obere-Kyll-Crosslauf“ aus der Taufe gehoben worden. Weil nämlich mit einer „herkömmlichen“ Aschenbahn angesichts der Konkurrenz der auch regional immer größer werdenden Zahl von Kunststoffbahnen kaum noch Athleten nach Jünkerath zu locken waren. So also suchte man nach Alternativen. Und angesichts eines immer dichter werdenden Volks- und Straßenlaufterminkalenders fand man diese im Crosslauf.
Historisch zu nennen ist die Veranstaltertätigkeit des VfL 09 Jünkerath in der Sportart
Leichtathletik. Alles begann 1922 mit der Ausrichtung des ersten Dauner Kreissport-festes, wobei die Leichtathletik aber nur ein Teil des Programms war. Auch später war im Kreisgebiet nur der TuS 05
Daun öfter Ausrichter von Kreissportfesten. Die Sprintentscheidungen wurden dabei auf der Straße (!) ausgetragen ! 1968 leistete der VfL Pionierarbeit, als er im Auftrag des Leichtathletik-Verbandes
Rheinland die ersten Landesmeisterschaften im 25-km-Straßenlauf ausrichtete. Die gehören seitdem zum jährlichen Terminkalender, auch wenn die Distanz später den internationalen Vorgaben folgend auf
Halbmarahon geändert wurde. 1969 war der Verein auf dem Rundweg um den Stausee Ausrichter der Rheinland-Waldlaufmeisterschaften mit über 500 Teilnehmern ! 10 Jahre später auf einer Ausweichstrecke am
Möschelberg bei Lissendorf waren es eben so viele, nur hieß das Ganze jetzt „Crosslauf“.
In der Bahnleichtathletik war die VfL-Veranstalterzeit nur kurz. Vom großen Eröffnungs- sportfest im August 1980 bis zum Kreisjugendsportfest im Jahre 1992 lag eine Spanne von nur 12 Jahren. Dazwischen die Ausrichtung der Rheinland-Seniorenmeisterschaften 1982 und des Jubiläumssportfestes von 1984, aber auch eine Reihe offener Veranstaltungen. Mit der Eröffnung der Kunststoffbahn im Dauner Wehrbüschstadion war die Geschichte der Leicht- athletik-Veranstaltungen auf den Aschenbahnen des Kreisgebietes schlagartig beendet, so auch in Jünkerath. Sie dienten immerhin weiterhin dem Schulsport wie dem Leichtathletik-Training.
Der Mehrener Karl Fleschen war erstes großes Leichtathletik-Aushängeschild der LG Vulkaneifel. Der Olympiateilnehmer von 1976 in Montreal, seit 1977 dann für den TSV Bayer Leverkusen startend, war am 20. März 1984 Stargast beim 1. Obere-Kyll-Crosslauf. Damals noch ausgetragen im Waldgelände auf dem Herrenkopf mit freundlicher Unterstützung des „Dominikus-Savio-Hauses“. Zwei Jahre später der „Umzug“ nach Birgel, weil Ende März auf der Höhenlage Herrenkopf bisweilen noch aufwändige Schneeräumaktionen notwendig waren. Nach dem Auftakt bewegte sich die Veranstaltung einige Jahre am „Existenzminimum“, weil die Crosslaufsaison sich zunehmend auf die Monate Dezember bis Februar verlagerte. Das sollte sich schlagartig ändern, als unter Federführung von Herbert Ehlen 1992 der Eifel-Cup ins Leben gerufen wurde, dessen jährliche Auftaktveranstaltung der Birgeler Crosslauf bis zum Jahre 2002 war. Teilweise wurden über 300 Läuferinnen und Läufer gezählt und in der Siegerliste des Hauptlaufes der Männer über 9,6 km ist (fast) alles registriert, was in der „Laufszene“, nicht nur regional, Rang und Namen hat:
1984 Karl Fleschen, 1994 Erik Simonis
1985 Erik Simonis, 1995 Ralf Hüls
1986 Klaus Klaeren, 1996 Herbert Ehlen
1987 Willy Jöxen, 1997 Ralf Hüls
1988 Karl Fleschen, 1998 Michael May/Herbert Ehlen
1989 Christoph Benzmüller, 1999 Marc Kowalinski
1990 Jörg Alff, 2000 Lars Haferkamp
1991 Jörg Alff, 2001 Ralf Daniels
1992 Herbert Ehlen, 2002 Carlo Schuff
1993 Erik Simonis
Auffallend ist, dass nur Christoph Benzmüller vom Post SV Telekom Trier als Bezirksmeister des Jahres 1989 in die Phalanx der Eifeler Läufer, gleich ob LGVler oder „Ehemalige“ eindringen konnte.
Jeder wollte auf dem anspruchsvollen profilierten Birgeler Kurs, dem lange Zeit wichtigsten Trainingsgelände der LGV-Läufer, wenigstens einmal die Siegertrophäe in den Händen halten. Jeweils dreimal
gelang dies Erik Simonis und Herbert Ehlen.
Im Vergleich zum Hauptlauf der Männer führte der Frauenwettbewerb eher ein Schattendasein. Auch weil zunächst nur eine Mittelstrecke angeboten wurde und die Damen erst ab 1992 im Hauptlauf über 9,6
km starten konnten. Auf der Langstrecke zieren Ruth Pützer, Ursula Jentges, Brunhilde Knopf-Esch, Svetlana Waack, Ulla Rosen und Tanja Pesch, diese gleich
sechsfach, die Siegerinnenliste.
„Auszeit“ und der Wiedereinstieg im Jubiläumsjahr:
Von 1984 bis 1997 fand der Obere-Kyll-Crosslauf unter Regie von Heinz Reifferscheid statt,
ab 1998 übernahm Willy Oelert die Organisation. Auch der 19. und vorläufig letzte Lauf war Bestandteil des „Eifel-Cups“ 2002 unter der Bezeichnung „Um den Birgeler Mühlenpokal“, ehe es aus organisatorischen Gründen eine „Auszeit“ gab. Als Heinz Reifferscheid im Mai 2008 von Horst Deeg den VfL-Vorsitz übernahm, plädierte für die 20. Auflage im Jahr des 100jährigen Vereinsjubiläums. Nun ist man am 21. März 2009 mit Organisationsleiter Willy Oelert Ausrichter des Finallaufes der Sparkassen-Crosslaufserie 2008/09. Die ersten drei Serienläufe fanden bezw. finden statt am 9. November 2008 in Daun, am 27. Dezember 2008 in Ellscheid und am 15. Februar 2009 in Mehren. Ab der Serie 2009/10 wird der TuS 05 Daun aus der Serie ausscheiden und der SV Gerolstein nach einem Jahr Unterbrechung wieder dabei sein, sodass es bei vier Läufen bleibt.
Während viele Läuferinnen und Läufer noch um entscheidende Punkte in der Cross-Serie kämpfen, hat der „Jubläumslauf“ zusätzlich eine ganz besondere Attraktion zu bieten: Einen „Ehemaligenlauf“
Alle früheren Sieger des Männer- Hauptlaufes und dazu so manch weitere „Recken“ vergangener Tage wurden dazu persönlich eingeladen. Es gibt schon eine ganze Reihe von positiven Rückmeldungen.„Eine tolle Idee“, die ganz allgemeine Resonanz. Starten können die „Ehemaligen“ im Jedermannlauf über 4 km. Wem das zu wenig ist, dem steht natürlich auch der Hauptlauf offen. Es ist schon die Eröffnung eines „Wettbüros“ im Gespräch.
Februar 2009
Hauptlaufsieger ab 2009.pdf
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Verein für Leibesübungen 09 Jünkerath e.V.
Gegründet: 1909
Mitglied im Deutschen Sportbund und im Sportbund Rheinland sowie den Fachverbänden
Hier finden Sie uns:
VfL 09 Jünkerath
Heinz Reifferscheid
Zum Kylltal 4
54584 Gönnersdorf
Telefon: +49 6597 2522
Veranstaltungen 2012
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Neuer Lauftreff-Aushang
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2. Läufer- und Springertag
FAIR PLAY ARENA
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VfL 09 Jünkerath 2.Läufer- und Springertag am 25. Mai 2012
